Tschüss Kohlenhydrate, hallo knackige Sommer-Figur!
Vorab, ich LIEBE Essen und ich HASSE Diäten. Jede Diät die ich begonnen habe, habe ich schnell verworfen – weil unbefriedigend. Also musste eine Alternative her, mit der ich meinen unbändigen Hunger nach gutem Essen stillen kann, ohne Reue und schlechtem Gewissen. So entstand die Idee zur „30 Tage Low-Carb-Challenge“.
30 Tage nicht mehr als 100 - 120 Gramm Kohlenhydrate am Tag stehen meinen neun Mitstreitern und mir bevor. Meine Kollegen Johanna und Matthias dürfen sogar gerade mal 30-50 Gramm Kohlenhydrate täglich mampfen, das sind zweieinhalb Kartoffeln.
Was erhoffen wir uns davon? Wir verzichten großzügig auf Kohlenhydrate und erhoffen uns bis zum Sommer nicht nur ein paar Kilo weniger, sondern reinere Haut und mehr Energie. Das zumindest sind die Versprechen die man uns auf diversen Portalen macht. Soweit, so gut.
Wir sind natürlich ziemlich perfekt vorbereitet: Ein kleines Blutbild wurde gemacht, eine Körperfettanalyse erstellt, halbnackt für ein Vorher-Bild posiert. Die Ergebnisse sollen schließlich messbar und vorzeigbar sein.
Low-Carb ist mehr als nur ein aktueller Trend, es polarisiert. Die Menschen streben nach einem gesunden Ernährungsstil, wollen weg von den industriell verarbeiteten Lebensmitteln und ihrem Körper etwas Gutes tun. Warum Low-Carb und nicht no-carb? Ganz einfach, Kohlenhydrate sind unsere Energiequelle. Ein kompletter Verzicht auf Kohlenhydrate wäre meiner Meinung nach für Anfänger zu krass, aber nachdem Matthias bereits seit sechs (!) Jahren Low-Carb is(s)t, wurde er verdonnert fast komplett auf die bösen Dickmacher zu verzichten.
Jetzt heißt es sich erstmals intensiv mit dem Thema auseinanderzusetzen. Was dürfen wir in den nächsten vier Wochen essen? Und was wird komplett von unserem Speiseplan gestrichen? Wie werden wir stark bleiben und uns weiter motivieren, wenn die Kollegen, die nicht bei der Challenge mitmachen, genüsslich in ein knuspriges Croissant mit Marmelade beißen? Wird uns die tägliche Ration Gemüse schon bald aus der Nase hängen? Und wer wird die 30 Tage erst gar nicht durchziehen?
Böse Zungen wispern hinter vorgehaltenen Händen ja, dass ich diejenige sein werde, die aufgibt. Aber sie kennen meinen Ehrgeiz wohl ganz schlecht. Ich werde zwar 30 Tage fürchterlich jammern (ein Hoch auf den grantigen Wiener), werde mit hochrotem Kopf fluchen, aber wenn das bedeutet im Sommer eine schlanke Figur zu machen, so werde ich diese Herausforderung liebend gerne annehmen.

Warum genau 30 Tage?

5 Tage sind ein Klacks, 60 Tage ein Wahnsinn. 30 Tage ist das ideale Zwischenmaß, nicht zu lange und dadurch auch machbar. Außerdem reicht der Zeitraum aus, um erste Effekte und Vorteile zu bemerken. Hoffen wirs…Umsonst will ich nicht auf Pasta, Fast Food und Co verzichten.
Hier findet ihr gleich eine Liste von Low-Carb und No-Carb Lebensmitteln, die wir während unser Challenge essen dürfen (Tabelle von Alex)
Ich verabschiede mich gleich mal in den Urlaub nach Italien, wo ich wohl meinen ersten Cheatday „einlösen“ werde und mir eine große (ok, kleine) Portion Spaghetti Carbonara gönnen werde.
Weitere leckere Lizza Rezepte findest du unter www.lizza.de/rezepte